Urologische Gemeinschaftspraxis
Dr. med. Christof Rotter,  Dr. med. Johannes Hruby,  Dr. med. Jens Haak

Andrologie,  Medikamentöse Tumortherapie,
Ambulante Operationen,  Stationäre Operationen

Glossar:


Hier werden Ihnen im Text vorkommende Begriffe erklärt:

ANTIAGING:

Hierunter sind alle medizinischen Maßnahmen zusammengefaßt, mit denen unsere Alterungsprozesse verzögert, aufgehalten oder sogar wieder rückgängig gemacht werden können.
Die Anti-Aging Medizin basiert auf den Prinzipien einer sehr frühen Erkennung, Vorbeugung und Normalisierung altersbezogener Veränderungen. Sie führt sowohl zu einer gesünderen, besseren Lebensqualität im Alter als auch zu einer    verlängerten Lebenserwartung. Dies gilt für Männer und Frauen gleichermaßen.
Was sind Ihre Säulen: Derzeit stehen drei wichtige Konzepte im Vordergrund:
Lifestyle-Veränderungen im persönlichen Umfeld (Ernährung, körperliche und geistige Aktivitäten, Giftstoffreduktion).
Vitalstoffe in optimalen Mengen
(Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Antioxidantien gegen freie Radikale)
Hormonersatz derjenigen natürlichen Hormone, die nach Austestung zu niedrig sind (Geschlechtshormone, DHEA, Melatonin, Schilddrüsenhormone)

ADRENOPAUSE:  

Die Nebenniere stellt alters- und streßabhängig die Produktion von Hormonen hier v. a. des DHEAs ein. Eine gezielte laborkontrollierte Substitution mit DHEA versucht den Altersprozeß aufzuhalten verbessert das Wohlbefinden und die (sexuelle) Leistungsfähigkeit.                 

ANDROPAUSE:

Die Hoden stellen mit zunehmendem Alter und auf Grund bestimmter Erkrankungen die Produktion vorn Testosteron ein. Folgen können u.a. Abgeschlagenheit, Libidoverlust, Störungen im Geschlechtsverkehr, Osteoporose (Knochenschwund), und Störungen der Herz-Kreislaufsituation sein. Eine gezielte laborkontrollierte Substitution wird angestrebt.                 

ASSISTIERTE BEFRUCHTUNGSMASSNAHMEN:

verschiedene Techniken zur künstlichen Befruchtung bei männlicher oder weiblicher Sterilität (Zeugungsunfähigkeit)

CIRCUMCISION:  

Beschneidung. Es besteht die Möglichkeit (v. a. bei Kindern) eine plastische Circumcision (Eichel bleibt bedeckt) durchzuführen. Im Alter wird meist eine radikale Circumcision (Eichel liegt frei) empfohlen.

EJACULATIO PRÄCOX:

Vorzeitiger Samenerguß beim Geschlechtsverkehr, gut über Verhaltenstherapie, schlechter medikamentös zu therapieren.

ENURESIS:

Einnässen, tagsüber oder auch nur nachts. Organische oder seelische Ursachen sollten vor einer Therapie ausgeschlossen werden.

EREKTILE DYSFUNKTION:

Hierunter versteht man “Funktionsstörungen” des Penis, die sich meist als Impotenz äußern. Ein Geschlechtsverkehr ist nur noch eingeschränkt oder überhaupt nicht mehr möglich. Eine EREKTILE DYSFUNKTION kann verschiedenste Ursachen haben. Sie ist meist körperlich bedingt, kann aber auch in seelischen Konflikten Ihre Ursache haben.                 
Eine urologische Abklärung ist ratsam. Sie beinhaltet eine körperliche Untersuchung, Laboruntersuchungen, ev. einen SKAT-TEST. Zur Therapie stehen heute viele Optionen bereit: Medikamentöse Therapie ( z. B. Viagra), SKAT-THERAPIE, Vakuum-Pumpe etc.

HYDROZELE:

Wasserbruch

HYPOGONADISMUS:

Die Hoden stellen mit zunehmendem Alter und auf Grund bestimmter Erkrankungen die Produktion vorn Testosteron ein. Folgen können u.a. Abgeschlagenheit, Libidoverlust, Störungen im Geschlechtsverkehr, Osteoporose Knochenschwund), Störungen der Herz-Kreislaufsituation sein. Eine gezielte laborkontrollierte Substitution wird angestrebt.                 

ICSI:  

Intrazytoplasmatische Spermieninjektion: Ein Spermium wird zur künstlichen Befruchtung in eine weibliche Eizelle eingebracht. Nach erfolgreicher Befruchtung wird dann die Eizelle nach mehreren Teilungen in die Gebärmutter zurückgebracht.                 

INDURATIO PENIS PLASTICA:

Verhärtungen in der Penisunterhaut die zu Schmerzen bei einer Gliedversteifung und Gliedverkrümmung bis hin zu Impotenz führen.

INKONTINENZ:

Unfähigkeit den Urin ständig zu kontrollieren, unwillkürlicher Harnabgang

KLIMAKTERIUM VIRILE:  

Die Hoden stellen mit zunehmendem Alter und auf Grund bestimmter Erkrankungen die Produktion vorn Testosteron ein. Folgen können u.a. Abgeschlagenheit, Libidoverlust, Störungen im Geschlechtsverkehr, Osteoporose Knochenschwund), Störungen der Herz-Kreislaufsituation sein. Eine gezielte laborkontrollierte Substitution wird angestrebt.                 

MIKTIONSFEHLVERHALTEN:

Blasenstörungen die auf Grund eines “falschen” Wasserlassens beruhen. Ziel ist es durch Aufzeigen des Verhaltens die Blasenstörungen loszuwerden.

NEPHREKTOMIE:

Nierenentfernung

NEPHROURETEREKTOMIE:

Nieren- und Harnleiterentfernung

PENISDEVIATION:                 

Verkrümmung des Penis, z.T. mit Beeinträchtigung des Geschlechtsverkehrs, operativ sanierbar.

PHIMOSE:

Vorhautverengung

PROKTOSKOPIE:

Enddarmspiegelung

PROSTATEKTOMIE:

Prostataentfernung (teilweise oder komplett)

SEMICASTRATIO:

einseitige Hodenentfernung

SKAT-TEST, SKAT-THERAPIE:

Hierunter versteht man die (nicht schmerzhafte) Injektion von Medikamenten in den Penis, die dann zur Versteifung des Penis führen.

SPERMATOZELE:                 

Spermazyste am Nebenhoden

SPERMIOGRAMM:

Untersuchung des Spermas zur Überprüfung der Zeugungsfähigkeit

STERILISATION / STERILISATIONSVASEKTOMIE:

beim Mann: Unterbindung der Samenleiter um eine Zeugungsunfähigkeit zu erreichen.

STERILITÄT:

Unfruchtbarkeit

SUPRAPUBISCHER KATHETER:

auch Pufi, Katheter der über die Bauchdecke in die Blase reicht und so den Urin ableitet.

TESE:                 

Testikuläre Spermien Extraktion: Es werden im Rahmen einer ambulanten oder stationären Operation in Narkose über einen (oder mehrere) Schnitt(e) am Hoden Spermien (Hodengewebe) entnommen, die dann zur künstlichen Befruchtung weiter verwendet werden. Meist werden die Spermien bis zur Weiterverarbeitung tiefgefroren. Einzelne Spermien werden dann in vorbereitete weibliche Eizellen eingebracht.                 

TRANSSEXUALITÄT:                 

Als transsexuell bezeichnet man Menschen die sich - ohne Vorliegen eine Psychose, einer genetischen oder hormonellen Erkrankung - dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Männer fühlen sich also als Frauen und umgekehrt.                 

TUR-BLASE:

Abtragung von Tumoren o. ä. in der Blase über die Harnröhre mit einer Elektroschlinge

TUR-PROSTATA:                

Abtragung von Prostatagewebe über die Harnröhre mit der Elektroschlinge

URETERORENOSKOPIE:

Harnleiterspiegelung

URETHROCYSTOSKOPIE:                 

Blasenspiegelung (bei uns mit einem dünnen biegbaren Instrument, ev. mit Video)

URETHROTOMIE:

Harnröhrenschlitzung

VARIKOZELE:

Hodenkrampfader